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Sharing Economy

Unternehmen, die Peer-to-Peer-Transaktionen ermöglichen, kann Marsh dabei unterstützen, Haftungsfragen zu prüfen, Risiken und Vorteile im Zusammenhang mit Plattformen und Ökosystemen für die Sharing- und Gig-Economy aufzudecken und gleichzeitig wertsteigernde Lösungen für Ihre Endkunden anzubieten.

Das Wachstum der Sharing Economy bringt neue Haftungsherausforderungen mit sich.

Dies birgt Risiken für Unternehmen, die Peer-to-Peer-Transaktionen ermöglichen, sowie für deren Teilnehmer. Oft sind mehrere Parteien an den Transaktionen beteiligt, was die Haftungsfrage an sich schon schwierig macht. Mit dem Einzug autonomer Technologie und künstlicher Intelligenz ergeben sich noch komplexere Haftungsszenarien.

Um im heutigen, sich schnell verändernden Umfeld der Sharing Economy wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Risiken neu bewerten, den bestehenden Versicherungsschutz überprüfen und stärkere Strategien zur Risikominderung entwickeln. Ein proaktiverer Ansatz kann dabei helfen, das Potenzial für schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen im Falle von Personen- oder Sachschäden oder anderen Verlusten auszugleichen.

Marsh begleitet Ihr Unternehmen bei der Entwicklung eines Versicherungs- und Risikomanagementprogramms, das es Ihnen ermöglicht, Ihre Risiken in den Bereichen Sharing Economy besser zu antizipieren und zu minimieren. Die Zusammenarbeit mit unseren Spezialisten versetzt Ihr Unternehmen in die Lage, Herausforderungen für Ihr Geschäftsmodell zu antizipieren und aufkommende Chancen innerhalb dieser wachsenden Branche zu nutzen.

Häufig gestellte allgemeine Fragen

Die Sharing Economy birgt für Unternehmen mehrere erhebliche Risiken, die Wachstumschancen beeinträchtigen und den Ruf schädigen können, wenn sie nicht erkannt werden:

Personenschäden: Die Sharing Economy verändert die traditionelle Beziehung zwischen den Parteien einer Transaktion. Einzelpersonen nutzen die Technologie, um an einer Transaktion teilzunehmen - entweder als Anbieter oder als Kunde einer Dienstleistung. Die traditionelle Zweiparteien-Transaktion wird nun jedoch auf mehrere Parteien ausgeweitet. Neben dem Anbieter und dem Endkunden ist nun auch die Technologieplattform Teil der Transaktion. Je nach angebotener Dienstleistung können auch ein Restaurant, ein autonomes Fahrzeug, ein Wohnhaus oder andere Parteien beteiligt sein. Im Falle eines Schadens kann es sehr komplex sein, die Haftung zu bestimmen und den richtigen Versicherungsschutz zu finden.

Cyber-Risiken: Während die Technologie die Sharing Economy ermöglicht und antreibt, ist der Ausfall der Technologie aufgrund eines Cyber-Angriffs oder Technologieversagens auch eines ihrer größten Risiken. Auf Plattformen der Sharing Economy werden häufig persönliche Daten und Zahlungsinformationen gespeichert, was sie zu wertvollen Zielen für Cyber-Kriminelle auf der Suche nach Daten macht. Die Zunahme von Ransomware-Angriffen in allen Branchen sollte für Sharing-Economy-Unternehmen Anlass zu großer Sorge sein. Ein Angriff, der Ihre Plattform außer Gefecht setzt, würde sämtliche Einnahmequellen abschneiden.

Aufsichtsrechtliche Risiken: Die Innovationen, die Unternehmen der Sharing Economy in eine bestimmte Branche einbringen, sind auch sehr disruptiv. Wenn traditionelle Akteure in einer Branche durch diese neuen Geschäftsmodelle bedroht werden, können sie sich an die Regulierungsbehörden wenden, um ihren Marktanteil zu schützen – insbesondere in bereits stark regulierten Branchen wie dem Transport- und Wohnungswesen. Sharing-Economy-Unternehmen verlassen sich in der Regel auf Auftragnehmer, um Transaktionen durchzuführen.